Winkel-Pfosten-Wasserwaage: Pfosten, Zäune, Balken und mehr senkrecht ausrichten

Überall dort, wo die Auflagefläche für eine herkömmliche Wasserwaage nicht ausreicht, bietet sich der Einsatz einer Winkel- bzw. Pfosten-Wasserwaage an. Das gilt insbesondere dann, wenn Bauteile oder Möbelstücke senkrecht positioniert werden sollen. Die Pfosten-Wasserwaage ist nur eine andere Bezeichnung für die Winkel-Wasserwaage. In der folgenden Übersicht finden Sie die besten Modelle:

1. Stanley2. Connex3. SOLA4. Kraftmann5. Silverline
Stanley Connex Sola Kraftmann Silverline
Libellen 3 Röhrenlibellen 3 Röhrenlibellen 3 Röhrenlibellen 3 Röhrenlibellen 3 Röhrenlibellen
Gummiband zur Fixierung
Material Kunststoff Kunststoff Kunststoff Kunststoff Kunststoff
Abmessung 10 x 14 cm pro Seite 10 x 13,5 cm pro Seite 9 x 14 cm pro Seite 8 x 12,5 cm pro Seite 8 x 13,5cm
Integrierte Magnete
Aufklappbar
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Was unterscheidet die Winkel-Wasserwaage von der herkömmlichen Wasserwaage?

Während ein aufzuhängendes Regal oder eine aufzustellende Waschmaschine in der Regel genug Auflagefläche für eine längliche Wasserwaage bietet, lässt sich eine Wasserwaage gar nicht oder nur mit Mühe auf einer Zaunlatte, einem senkrechten Balken und ähnlichen Gegenständen platzieren. Die Folge?

Um solche Objekte richtig auszurichten, ist mindestens ein Helfer nötig. Einer hält das Messgerät, während der andere den Gegenstand ausrichtet und mithilfe von Schrauben oder anderem Werkzeug fixiert. Einfacher geht dies mit der Winkel-Wasserwaage. Heimwerker können dank dieses Messgeräts Zäune auch in Eigenregie aufstellen, ohne sich zu verrenken. Im Gegensatz zur herkömmlichen Wasserwaage, die aufliegt, wird die Winkelwasserwaage am Objekt angehalten und auf Wunsch fixiert. Speziell für Balken und Pfosten gibt es Winkel-Wasserwaagen mit einem eingeschlossenen rechten Winkel und einem Fixierband (meist aus Gummi) oder magnetischen Halterungen. Doch nicht immer verfügen die auszurichtenden Objekte über einen rechten Winkel. Zuweilen ist die Oberfläche abgerundet, so beispielsweise bei Geländern, Gerüsten, Leitungen und Rohren. Manchmal bilden die Kanten spitze oder stumpfe Winkel jenseits der 90 Grad. Um Objekte dieser Art senkrecht auszurichten, bietet sich eine aufklappbare Winkel-Wasserwaage mit beweglichen Schenkeln an.

 

Aufbau und Funktionsweise der Winkel-Wasserwaage

Pfostenwasserwaage

Abbildung: Connex Pfostenwasserwaage

Die Pfosten-Wasserwaage ist das Messgerät der Wahl, wenn die Wasserwaage in liegender Position keine Verwendung findet und durch einen Helfer vor dem Objekt gehalten werden müsste. Diese Arbeit mit der herkömmlichen Wasserwaage zu erledigen, wäre nicht nur mühselig, sondern erhöhte zudem die Gefahr von Ungenauigkeiten. Schließlich muss der Helfer nur einmal wackeln und das Ausrichten kann von vorne beginnen!

Die Winkel- oder Pfosten-Wasserwaage muss hingegen weder vom Heimwerker bzw. Handwerker selbst, noch von einem zusätzlichen Helfer gehalten werden. Sie wird direkt am Messobjekt befestigt. Die meisten Winkel-Wasserwaagen besitzen hierzu ein Gummiband, das um die Zaunlatte gewickelt oder einen Riemen, der um den Pfosten gelegt werden kann. Vor dem Kauf ist darauf zu achten, dass das Befestigungsband lang genug ist, um das auszurichtende Bauteil zu umspannen. Die meisten Pfosten-Wasserwaagen erlauben das Ausrichten von Bauteilen mit einer Kantenlänge von bis zu zehn Zentimetern. Einige Pfosten-Wasserwaagen verfügen über magnetische Befestigungshilfen, die sich insbesondere zum Ausrichten von Rohren, Leitungen und Metallgerüsten anbieten. Profi-Pfosten-Wasserwaagen bieten beide Befestigungstechniken zur Wahl an, um größtmögliche Flexibilität im beruflichen Alltag zu gewährleisten.

Winkel-Wasserwaagen sind entweder mit fixiertem rechten Winkel erhältlich oder können dank beweglicher Schenkel aufgeklappt werden. Wer herkömmliche Kanthölzer ausrichten möchte, fährt mit den günstigen, rechtwinkligen Pfosten-Wasserwaagen gut. Ansonsten erlaubt die aufklappbare Winkel-Wasserwaage die flexible Anwendung bei Objekten mit unterschiedlichstem Kantenverlauf.

Jede Winkel-Wasserwaage verfügt über drei Libellen:

  • eine mit vertikaler Ausrichtung in der Mitte
  • je eine pro Schenkel in horizontaler Ausrichtung

Dadurch lässt sich ganz einfach feststellen, ob der Pfosten sowohl in der Horizontalen als auch in der Vertikalen in Waage steht.

 

Vorteile der Winkel-Wasserwaage

Der entscheidende Vorteil der Winkel-Wasserwaage gegenüber der herkömmlichen, liegenden Wasserwaage ist sicherlich, dass die Winkel-Wasserwaage direkt am senkrecht auszurichtenden Objekt befestigt werden kann. Dadurch hat der Heimwerker bzw. Handwerker beide Hände frei, um den Pfosten, die Zaunlatte oder den Balken mit Schrauben zu fixieren. Ein zusätzlicher Helfer ist nicht nötig. Gleichzeitig kann die handliche Winkel-Wasserwaage auch auf begrenztem Raum verwendet werden.

Soll ein Balken in einer Nische ausgerichtet werden, wäre dieser Zwischenraum mit einer herkömmlichen Wasserwaage womöglich gar nicht zugänglich. Wer nur gelegentlich ein Regal oder ein Bild an die Wand bringen möchte, benötigt ein Spezialmessgerät wie die Winkel-Wasserwaage zur Ausrichtung höchstwahrscheinlich nicht. Für die meisten Zwecke genügt tatsächlich die herkömmliche Wasserwaage.

Passionierte Selbermacher, die sowohl im Haus als auch im Garten selbst Hand anlegen, können durch die Verwendung einer Winkel-Wasserwaage hingegen viel Zeit und Mühe sparen. Das gilt vor allem dann, wenn ein neuer Zaun angelegt, ein Dachboden mit seinen traditionellen Balken ausgebaut oder die Fassade erneuert werden soll. Zaunlatten, Balken und Gerüststangen können im Handumdrehen mit der Winkel-Wasserwaage ausgerichtet werden. Daher gehört die Winkel-Wasserwaage auch zur Grundausstattung eines jeden Zimmermanns und Gerüstbauers.